Tina Mantel Tanz

PROJEKTE 

Wie wird aus Bewegung Tanz?

Ich will Menschen über den Tanz unmittelbar ansprechen und berühren. Immer wieder den leeren Raum füllen mit Bewegung, Form und Inhalten, die nach der Aufführung nur in der Erinnerung der Zuschauer weiter existieren. Ich kann mir nichts vorstellen, das ich lieber machen würde.

 

AKTUELL:
VON MANN ZU MANN ZU MANN

Wie Männer Beziehungen tanzen

Was tun Männer unter sich? Wie viel Nähe suchen sie, wieviel Distanz brauchen sie?


Zürich Kulturmarkt:
Premiere: Mi 23. Januar, 20 Uhr
Do 24. Januar, 20 Uhr
Sa 26. Januar, 20 Uhr
Tickets reservieren im Kulturmarkt:
044 457 10 60 oder reservation@kulturmarkt.ch

Luzern Theater Pavillon:
Do 7. März, 20 Uhr
Tickets

Winterthur Theater am Gleis:
Sa 13. April, 20.15 Uhr
So 14. April, 19 Uhr
Tickets

Bei Bern: Kulturhof Schloss Köniz:
Sa 25. Mai, 20 Uhr
Tickets

Baden Claquekeller:
Fr 14. Juni, 20.15 Uhr
Sa 15. Juni, 20.15 Uhr
Tickets

Wie viel Nähe und wie viel Distanz brauchen befreundete Männer? Der Weg zu gegenseitiger Vertrautheit und Sicherheit zwischen zwei Männern ist verstrickt und gespickt mit Sehnsüchten, Zurückweisungen und Überraschungen. Acht Männer aus verschiedenen Generationen, Kulturen und sexuellen Identitäten tanzen im Spannungsfeld zwischen kumpelhafter Nähe und erotischer Anziehung - so vielfältig wie die Mitwirkenden Laientänzer sind. Wir öffnen ein Fenster in wenig sichtbare Gefühlswelten und fast nebenbei werden Vorurteile abgebaut und unterschiedliche Beziehungsformen zwischen Männern offen gelegt.

Im art-tv Beitrag erhältst Du einen Blick auf die Bühne. Nimm ein Ohr voll von Daniel Hildebrands Musik und Tinas Motivation, Männer zum Tanzen zu bringen. Mark und Edgar erzählen, weshalb sie mitmachen.

Oder lies die Aufführungsimpression von Evelyn Klöti - Moderatorin des Tanznachtisches, der am 26.1. 19 im Anschluss an die Aufführung mit dem Publikum diskutiert hat.

Höre was Eduard, Edgar und Peter über das Tanzen mit Männern sagen und schau in eine Probe hinein.

 
 
 

FRAU STÄHLI GEHT VORBEI

Ein Stück über Tanzlust ohne Ablaufdatum

« You know, the system kills you before you die » Andrea Maciel, Tänzerin

Sieben Tänzerinnen zwischen 45 und 61 Jahren tanzen ihre Lebenslust, Ängste und Hoffnungen – brutal und humorvoll. Von Tina Mantel und Delia Dahinden.

Wiederaufnahme im Herbst 2019

In Zeiten, wo erfolgreiches Altern breit diskutiert wird, bieten wir eine künstlerische Perspektive zum Thema an. Wir behaupten, dass gerade der mit Jugend identifizierte Tanz besonders geeignet ist für eine phantasievolle Auseinandersetzung mit körperlichen und mentalen Alterungsprozessen. Obwohl alle davon betroffen sind, werden die mit dem Altern verbundenen Mühen und Peinlichkeiten, Ängste und Hoffnungen gerne versteckt, verdrängt oder lächerlich gemacht. Wir spielen mit der Konvention des chronologischen Alters und laden die Zuschauer ein, ihr Alter selbst zu wählen. Denn die Greisin wie auch das junge Mädchen sind in unseren Körpern präsent.

MEGA! Das Stück ist sehr abwechslungsreich, hat einen sehr guten Rhythmus, ist tiefgründig in einer Leichtigkeit, und die Musikerin ist ja auch wow! Sehr schöne Bilder, sehr zeitgemäss!“ Nicole Graf

Videos, Bilder und mehr auf fraustaehli.ch

 
 

Akkumulation

Im Repertoire. Aufgeführt bei Datanzda,
Tanzhaus Zürich 2012 und im Tanzplan Ost 2014

Tina Mantel begegnet Trisha Browns "Accumulation" (1971), einem paradigmatischen Stück des Post Modern Dance. Wenn Rekonstruktion und Neuinterpretation kaleidoskopisch aufeinander treffen wird Tanzgeschichte neu erfahrbar. Mathematik und Tanz, Intellekt und Intuition, Kopf und Körper führen einen stimulierenden und faszinierenden Dialog. Solo 12 Min.

 
 

Loops

Loops, eine eindrückliche Choreografie mit jungen Leuten, deren Individualität zum Ausdruck gekommen ist. Berührend, wie ihre jeweils spezifischen Bewegungsmuster stets wieder auftauchten und so dem ganzen Stück etwas Einzigartiges gaben, obschon sie auch viel Gemeinsames zeigten. Die paar wenigen Wörter waren stimulierend, sie kamen so überraschend.“ Margrit Bischof

Auftragschoreographie für Compagnie aha!plus, mit Musik von Roman Glaser, Winterthur 2015

Wir lernen nicht, wie Bewegung gelesen werden kann. Dieses Stück bietet eine Sehhilfe an. Tanz schauen heisst, seine Spuren im Raum zu verfolgen, mit dem Rhythmus der Tänzerinnen mitzuschwingen und offen zu sein für das Unsichtbare.

 

ARCHIV

Auswahl von Produktionen 1991 - 1993

 
 

Vor bilder

Ein Tanzgedicht

Abendfüllendes Solo mit Musik von Petia Kaufmann

In den drei Teilen Im Bild - Vorbild – Selbstbild setzt sich Tina Mantel mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Bildern einer Frau von heute auseinander. Der (meist) männliche Blick auf die Frau wird reflektiert, kommentiert und gesprengt.

Vor Bilder Flyer.jpg
 
 

emeritas lied

Solo 30 Min. mit live Musik von Hanna E. Hänni

Eine Tanz und Musikkomposition in fünf Strophen, unterbrochen durch einen sich wiederholenden Refrain. Unter Einbezug von Objekten – Taschenlampe, Schwimmflossen, Korsett, Küchenmesser – entstehen eindrückliche Bewegungsbilder.